Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd
 


business@school Phase II

Ein weiteres Highlight

19.2. 2016, Entscheidung der Phase II vor einer hochkarätigen Fachjury in der BW-Bank, Stuttgart, Analyse eines Kleinunternehmens




Die Vorbereitung:
In Phase 2 des in der es darum geht, ein Vertrauensverhältnis zu einem kleineren bis mittelständischen Unternehmen zu schaffen und in der Folge einen Einblick in das Unternehmen zu gewinnen, das im Normalfall bereit ist, der Schülergruppe – zumindest in Grenzen - Einsicht in seine Bücher und Geschäftsabläufe zu gewähren.
Als Gegenleistung erhält die Firma z. B. eine Analyse der Mitbewerber im jeweiligen Segment oder eine andere hilfreiche und unterstützende Maßnahme zur Verbesserung der eigenen Position am Markt. Die Aufgabe besteht also darin, nicht nur die besondere Situation des Unternehmens zu erfassen, sondern auch die der Branche insgesamt zu erschließen, um professionelle Vergleiche und Analysen anstellen zu können.
In regelmäßigen Arbeitsrunden stimmten die Schüler in den letzten Monaten ihre Ergebnisse in den Gruppen miteinander ab, diskutierten die Zwischenstände und verbanden letztlich in einer Präsentation (15 Minuten) ihre gewonnenen Erkenntnisse zu einer analytischen Gesamtdarstellung des untersuchten Unternehmens.
„Wir haben in dieser Phase einen Gesamtüberblick über die Branche und das Unternehmen erlangt. Speziell aus diesem Grund ist die zweite Phase so hilf- und lehrreich. Außerdem waren wir in der zweiten Phase schon viel autonomer im Umgang mit den wirtschaftlichen Analysetools, die wir in Phase 1 weitgehend theoretisch nach Papierlage in Anwendung auf ein börsennotiertes Unternehmen erstmals erprobt hatten“, so ein Schüler im Rückblick.
Außerdem betonten die Schüler, dass der persönliche Zugewinn aus dem Kontakt mit den Menschen, die hinter den Firmen stehen, entstehe, aber auch die Gruppenarbeit mit Höhen und Tiefen sowie der Abschluss einer als perfekt konzipierten Präsentation sowohl Erfahrungszuwachs als auch Genugtuung und Glücksgefühle mit sich gebracht hätten.
Konkret befassten sich die drei Teams des LGH in Schwäbisch Gmünd mit dem Herrenausstatter „Röttele“, der Gmünder Bonbonmanufaktur „Bonbole“ und dem gehobenen Gmünder Speiserestaurant „Fuggerei“.

Der Vortrag
Alle drei Teams erhielten ein ausdrückliches Lob der Jury für die Differenziertheit, die Qualität und das durchgängig hohe Niveau der Präsentationen. Die Unterschiede bei der Endbewertung lagen daher – wie bereits in der Phase 1 – bei Details und im Hinblick auf Vollständigkeit und Konsistenz der Teamvorträge.
Es gewann das Team „Röttele“ vor dem Team „Fuggerei“ und dem Team „Bonbole“
Die hochkarätige Jury beurteilte die jeweilige Präsentation nach den Kriterien Unternehmensprofil, Markt und Wettbewerber, Wertschöpfungskette, wirtschaftliche Lage und Präsentationsmethodik und –stil sowie dem hinterlassenen Gesamteindruck und begründete in kurzen Einzelvorträgen die Einschätzung und Bewertung der Teams. Transparenz und Klarheit.

Einläuten der Phase 3
Während die Jury noch tagte, gab es das „Kick Off“ für die dritte Phase des Projektes,
in der die Gruppen mit einer eigenen Geschäftsidee verbunden mit einem nachhaltigen Businessplan die Jury in dieser nächsten, letzten und entscheidenden Runde überzeugen sollen. Nur eine Gruppe wird sich für den weiteren Entscheid auf nationaler Ebene qualifizieren können.

Zur Gesamteinschätzung des Wirtschaftsprojektes äußerte sich auch Herr Dr. Christoph Sauer, Gesamtschulleiter des LGH und Jurymitglied: „Wir, das LGH, sind dankbar dafür, an diesem außergewöhnlichen Projekt teilzuhaben, da unsere Schüler von allen Akteuren am meisten von diesem Exzellenz-Projekt business@school profitieren. Ich bin allerdings auch froh, dass in der Phase 2 der Blick auf kleinere und mittlere Unternehmen gerichtet ist und damit der Kontakt zur tragenden Basis des Wirtschaftslebens in Baden-Württemberg hergestellt wird. Auch hier, in der Vorstandsetage, im 9. Stock der BW-Bank, sollte man die notwendige Erdung in unserer Anspruchsgesellschaft und sozialen Marktwirtschaft nicht vergessen.“ Thomas Schäfer, Kollegium



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