A Noël, il est tout aussi important d’ouvrir notre cœur que d’ouvrir nos cadeaux.
Am Sonntag, dem 07.12.2025, erkundeten einige LGHler den Weihnachtsmarkt von Straßburg. Bevor wir den beträchtlichen und festlich geschmückten Weihnachtsmarkt erforschen durften, gab es noch eine kurze, rund 45-minütige Stadttour. Es begann mit einer Wanderung über den Fluss in die historische Altstadt, daraufhin am „Musée historique de la ville de Strasbourg“ und an den ersten Ständen des Weihnachtsmarktes vorbei. In diesem Zuge konnten wir auch den mächtigen und architektonisch bedeutsamen Straßburger Dom (auch genannt Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg) bewundern. Dieser hat übrigens nur einen Turm, da der zweite Turm nie vollendet worden ist. Wir konnten mit unseren Lehrkräften darüber diskutieren, wie es dazu gekommen ist, jedoch gibt es keinen wirklichen Beleg, warum der zweite Turm nie vollendet worden ist (man munkelt es sei aufgrund von finanzieller Knappheit). Danach betrachteten wir, vor allem im schönsten Viertel Petite France, einige alte Fachwerkhäuser, die noch aus ca. dem 17. Jahrhundert erhalten worden sind. Dadurch bekamen wir einen beeindruckenden Einblick in die Welt von damals. Zu guter Letzt gingen wir wieder an der Ill vorbei und in das Herzstück der Stadt, nämlich der Place Kléber. Hier trennten sich dann unsere Wege und wir spalteten uns in kleinere Gruppen ab, die individuell den Weihnachtsmarkt weiter erforschen konnten.
Doch bevor dies geschah, bekamen wir noch eine spezielle Aufgabe: Jeder von uns erhielt eine hölzerne Wäscheklammer, die wir umtauschen sollten, und wer am Ende den besten Tausch vollbracht hat, würde den Umtauschwettbewerb gewinnen! Nach dieser Ansprache gingen wir mehr oder weniger begeistert an diese Aufgabe heran. Zum Schluss wurden diese einfachen und eher unscheinbaren Wäscheklammern in größere und weitaus interessantere Gegenstände umgetauscht. Manche kamen mit Postkarten, Süßigkeiten oder sogar mit einem Stuhl zurück und auch die Erzählungen von den vielen Umtauschen waren teilweise absurd. Beispielweise wurden die Wäscheklammern mit Kleiderbügeln getauscht. Auf jeden Fall war dies eine lustige und spannende Erfahrung, die uns dazu bewegte, mit den verschiedensten Personen in Kontakt zu treten.
Nicht nur das Wäscheklammerspiel war ein Highlight, auch auf dem Weihnachtsmarkt selbst gab es vieles zu entdecken. Der Weihnachtsmarkt von Straßburg ist übrigens einer der größten und ältesten Europas. Es gab, wie schon erwähnt, den Place Kléber auf dem ein enormer und festlich geschmückter Weihnachtsbaum stand und somit das Herzstück des Weihnachtsmarktes markierte. Bei Anbruch der Dunkelheit schauten wir hier nochmal vorbei und konnten so die faszinierende Beleuchtung betrachten. Außerdem gab es auch etliche positive Rückmeldungen über die französische Küche: Von Weihnachtsständen, die von süß und salzig bis hin zu deftig alles Mögliche boten, über kleine Cafés mit Croissants, Crêpes und weiteren Spezialitäten bis hin zu Restaurants, die mit asiatischen Gerichten, Hamburgern oder All-you-can-eat-Buffets lockten, gab es hier alles, was das Herz begehrte. Die festlich geschmückte Stadt bot noch viel mehr. Unter anderem konnte man auf der Place de la Cathédrale die künstlerische Vielfalt begutachten oder auf weiteren Ständen sich von der weihnachtlichen Musik verzaubern lassen. Durch die engen Gassen gelangte man immer wieder zu neuen Plätzen, die man erkunden konnte, so gab es für jedermann das Passende. Als der Tag sich zum Ende neigte, war jeder von der Vielfalt und Schönheit des märchenhaften Weihnachtsmarktes verzaubert.
Nach diesem erlebnisreichen Tag fuhren wir zufrieden und glücklich wieder ins Internat. Eines ist jedoch sicher, so schnell werden wir diesen Ausflug definitiv nicht vergessen!
Emily Faßhauer (Klasse 11)